Historie


Spielmannszug Altenbeken


Bis in das Jahr 1898 lässt sich der Werdegang der Spielmannsmusik in Altenbeken zurückverfolgen. Beim Gründungsfest des Turnvereins 98 zogen die Spielleute am 2. Oktober 1898 mit Turnern und Schützen zum Teutoburger Hof (Ecke Untere Sage und Hauptstraße). Auf dem Foto sind 8 Spielleute und Tambourmajor zu sehen. Die Spielleute hatten beim Militär der Kaiserzeit in ihren Regimentern das Trommel und Flötespiel erlernt. Da das Bild vom Gründungsfest des Turnvereins unser erster Nachweis ist, wird das Jahr 1898 für uns als Gründung eines Spielmannszuges in Altenbeken festgelegt. (Auch der Adjunct=Chronist Borchmeyer schreibt): Am 22. Juni 1839 zogen die Altenbekener Schützen mit Musik und Trommeln nach Lippspringe und jubelten dort seine Königliche Hoheit dem Kronprinzen zu. In den Jahren 1933 - 1944 gab es einen Spielmannszug und einen Fanfarenzug. Nach dem 2. Weltkrieg, im Jahr 1950 wurde unter der Leitung von zwei ehemaligen Regimentstambouren W. Künemund und W. Dümpel der Spielbetrieb wieder aufgenommen. 1. Vorsitzender Heinrich Vogt.
 
  
 
Im Jahre 1954 erfolgte der Anschluß an den Bürgerschützenverein. 1957 wurden wieder Fanfaren angeschafft und der Name änderte sich in Spielmanns- und Fanfarenzug der St. Sebastian Schützenbruderschaft. Im Jahre 1982 erfolgte die Umstellung auf Ventilinstrumente. Zwei Jahre später erklärten die Garde- Grenadiere, wir geben die Musik mit Trommel und Querflöte auf.

Drei ehemalige Spielleute, H. Trelle, H. Koch und E. Schramm setzten sich zusammen und schrieben Einladungen an alle Kameraden aus den Jahren 1950 - 1980. In der Gaststätte zur Ulme, unserem früheren Vereinslokal wurde 1985 der Spielmannszug "Alte Garde" gegründet.

1985

2001


Als der Spielmannszug erkennen mußte ohne Nachwuchs keine Zukunft zu haben, entschloß man sich zur Jugendausbildung. Jens Klahold und Heinrich Koch bildeten unsere ersten Jugendlichen im Flöten und Tommelspiel aus.

Schützenfest 2000 unsere ersten Erfolge in der Ausbildung


Schnell änderte sich das Erscheinungsbild, so daß der Name "Alte Garde" nicht mehr passte. In einer außerordentlichen Versammlung am 10. Febr. 2003 wurde unter der Leitung von Rainer Fieseler (1. Vorsitzender) von Heinrich Koch (Ehrenvorsitzender) der Vorschlag gemacht die Gesellschaftsuniform der Königin Kürassiere anzuschaffen.

Königlich- preußisches Kürassier- Regiment Königin Nr.2